Dr. Ulrike Matzer ist Kunsthistorikerin und Kulturwissenschaftlerin.
Ihre Schwerpunkte liegen im Bereich der Geschichte und Theorie der Fotografie, der Architekturgeschichte der Moderne sowie der Gender Studies und der Visuellen Kultur.
Sie ist als Post-Doc-Forscherin, Autorin und Kritikerin tätig. Aktuell ist sie Dozentin für Geschichte und Theorie der Fotografie an der Universität Zürich. Ebendort lehrt sie seit dem Studienjahr 2022/23 auch im Rahmen des Weiterbildungsstudienganges Theory and History of Photography. Weiters ist sie 2025/26 Lehrbeauftragte am Institut für Kunstgeschichte, Bauforschung und Denkmalpflege der TU Wien. 2021/22 und 2025 hatte sie an der Universität für angewandte Kunst Wien eine Gastprofessur im Bereich Geschichte und Theorie der Fotografie inne. Von Herbst 2024 bis Herbst 2025 war sie Leiterin des Margarete Schütte-Lihotzky Zentrums in Wien.
Sie promovierte 2019 am Institut für Kunst- und Kulturwissenschaften der Akademie der bildenden Künste Wien zur Dr. phil. Ihre Dissertation Eine Gender-Analyse von Fotografie-Historiografien am Beispiel zweier Berufsfotografinnen in Wien (1860–1914) wurde mit dem Johanna-Dohnal-Förderpreis 2021 ausgezeichnet und im Rahmen der Vergabe des Preises Thinking Photography 2021 durch die Deutsche Börse Photography Foundation (DBPF) und die Deutsche Gesellschaft für Photographie (DGPh) lobend erwähnt.
Zuvor war sie Fellow am Photoinstitut Bonartes, Wien (2015–17) und wissenschaftliche Mitarbeiterin im Rahmen der FWF-Forschungsprojekte "Josef Maria Eder (1855–1944)" an der Fotosammlung der Albertina (2009–12) und "Wiener Kinetismus 1920–1925" an der Sammlung der Universität für angewandte Kunst, Wien (2005/06). Mehrjährige Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste, Wien (2006–08) und an der Kunstuniversität Linz (2003–05). Von 1997 bis 2005 war sie als Kuratorin und Direktionsassistenz im Salzburger Kunstverein tätig. Seit 1996 verfasst sie Beiträge für internationale Fachzeitschriften, seit 2001 ist sie Mitglied der aica – Association Internationale des Critiques d’Art.
Ulrike Matzer hat Kunstgeschichte, Germanistik und Archäologie in Salzburg studiert, mit Schwerpunkt Kunst- und Fotografiegeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. Ihre Diplomarbeit Die 'Krise des Bildes' und die 'Krise des Körpers'. Zu den Fotoarbeiten von Inez van Lamsweerde wurde mit dem Salzburger Kulturförderpreis 2001 prämiert.
ORCID: 0009-0002-5089-1879